Beschreibung:
Schwangerschaftsabbruch
Das Ärzteteam von Woman & Health bietet allen Patientinnen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, eine individuelle persönliche Betreuung, höchste Fachkompetenz und topmodernes medizinisches Know-how.
Details:
Welche Empfindungen eine ungewollte oder ungeplante Schwangerschaft auslösen mag – es gibt nur eine richtige Entscheidung: nämlich jene unserer Patientin.
Für Ihre persönliche Sicherheit und für Ihr maximales Wohlbefinden garantieren wir:
Individuelle und psychologische Betreuung, rasche und flexible Terminvereinbarung, topmoderne medizinische Ausstattung, schonende und sanfte Narkosetechnik, maximale Kompetenz durch die gleichzeitige Anwesenheit von 2 Gynäkologen
Ablauf eines Schwangerschaftsabbruchs
Unsere Unterschalluntersuchung geht Hand in Hand mit einer ausführlichen Beratung zur Klärung aller möglicherweise noch offenen Fragen. Danach wird in einer kurzen sanften Narkose die so genannte „Saugcurettage“ - ein unkomplizierter und schonender Eingriff – von unserem kompetenten Gynäkologen-Team durchgeführt.
Auf besonderen Wunsch oder im Falle von Gegenanzeigen kann der Eingriff auch unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden.
Dauer eines Schwangerschaftsabbruchs
Die Dauer beträgt etwa 10 Minuten, wobei die Patientin danach etwa 30 Minuten bis maximal 2 Stunden in unserem Aufwachzimmer zur sicheren Nachbetreuung verweilt. Bei Bedarf sind wir 24 Stunden für Sie erreichbar. 2 bis 3 Wochen nach dem Eingriff findet – selbstverständlich kostenlos – eine Kontrolluntersuchung statt, bei der mittels Ultraschall sichergestellt wird, dass der Eingriff ohne Folgen oder Risiken verlaufen ist.
Psychologische Betreuung zur Abtreibung
Für eine gewünschte oder notwendige psychologische Betreuung steht Mag. Elisabeth Guth, Psychotherapeutin im fächerübergreifenden Ärzte-Team von Woman & Health zur Verfügung.
Abtreibung bis 14. Woche
Bei Woman & Health wird der Schwangerschaftsabbruch bis zur 14. Schwangerschaftswoche - ab dem ersten Tag der letzten Menstruation durchgeführt.
Frühe Schwangerschaft (bis 6. Woche)
In machen Situationen treffen Frauen ihre Entscheidung für eine Abtreibung sehr rasch und wollen ihn dann auch so schnell wie möglich durchführen.
Aus diesem Grund bietet Woman & Health eine Möglichkeit an, eine Schwangerschaft bereits in einem sehr frühen Stadium chirurgisch oder medikamentös abzubrechen. Aus medizinischer Sicht ist der Eingriff auch einfacher und mit weniger Nebenwirkungen belegt, je früher er erfolgt.
Spirale in Narkose
Es ist während eines Schwangerschaftsabbruches auch möglich, die Spirale einzusetzen, falls der Wunsch längerfristiger Verhütung besteht.
Beim Einlegen einer Spirale ist eine Narkose nicht unbedingt notwendig, doch auf individuellen Wunsch oder unter speziellen Umständen kann das Setzen der Kupfer- oder Hormonspirale auch unter Kurznarkose erfolgen.
Der Eingriff dauert etwa fünf Minuten und kann selbst während der Menstruation ausgeführt werden. Zu ihrer persönlichen Sicherheit verbleibt die Patientin danach etwa eine halbe Stunde in unserem Aufwachzimmer zur Nachbetreuung.
Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch
Der medikamentöse Schwangerschaftabbruch wird mit einem speziellen Medikament durchgeführt. Diese Methode ist in Österreich im Rahmen des freiwilligen Abbruchs bis zur 9. Woche gesetzlich erlaubt.
Durch die Einnahme des Präparats wird ein Abort eingeleitet, indem die Wirkung des Gelbkörperhormons (Progesteron) aufgehoben wird. Zwei Tage nach Einnahme des Präparats ist die Gabe eines Prostaglandins (Cyprostol) notwendig, welches die Gebärmutter dazu anregt, die Schwangerschaft auszustoßen.
Zu beachten ist:
Der Abbruch ist ein Prozess, der ein paar Tage andauert. Sie erleben den Abbruch bewusst. Der medikamentöse Abbruch ist daher vor allem für jene Frauen gut geeignet, die die Kontrolle über Ihren Körper behalten wollen und eine Kurznarkose ablehnen.
Die Methode des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs ist medizinisch sehr gut abgesichert und erprobt. Sie führt in etwa 95 – 98% der Fälle zum gewünschten Erfolg: der Beendigung der Schwangerschaft.
Ablauf eines medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs
Zunächst wird vom Gynäkologenteam von Woman & Health ein Vaginalultraschall zur Feststellung der Schwangerschaft durchgeführt. Danach erhalten Sie im Rahmen eines ausführlichen Aufklärungsgesprächs das Präparat, das Sie bei uns im Zentrum einnehmen. 2 Tage danach nehmen Sie zu Hause oder – wenn Sie das bevorzugen bei uns im Zentrum - ein weiteres Medikament, ein Prostaglandin ein. Ab 3 – 4 Stunden nach dieser Einnahme kommt es zum Abort. Diese Zeit sollten Sie auf jeden Fall in Ruhe zu Hause verbringen oder unter ärztlicher Aufsicht bei uns im Zentrum bleiben.
Die begleitenden Unterbauchschmerzen sind mit herkömmlichen Schmerzmitteln, die auch bei Regelschmerzen verwendet werden, meist sehr gut zu ertragen. Wichtig ist, dass Sie zwei Wochen nach Einnahme des Präparats zu einem Kontrollultraschall zu uns ins Zentrum kommen, um die vollständige Ausstoßung der Schwangerschaft zu bestätigen. Das ist für den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit diesem Eingriff von entscheidender Bedeutung.
Pille Danach
Die Notfallkontrazeption mittels "Pille danach" ist nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr bis zu 72 Stunden, bzw. mittels eines neuen Präparates bis zu fünf Tage möglich. Je früher sie eingenommen wird, desto sicherer ist allerdings auch ihre Wirkung.
Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen treten kaum auf, allein die nächste Regelblutung kann sich gelegentlich verschieben.
Die neue Generation der „Pille danach“ wirkt bis zu fünf Tagen nach einer Verhütungspanne - Die Wirkung ist somit noch effektiver als bei bisherigen Präparaten, die innerhalb von drei Tagen eingenommen werden müssen. Um die optimale postkoitale Empfängnisverhütung zu gewährleisten, sollte eine „Pille danach“ generell so früh wie möglich eingenommen werden. Die neue Generation bietet bereits innerhalb der ersten 24 Stunden um 3-4% mehr Sicherheit als andere ‚Pillen danach“. Dieser garantierte Schutz (bis zu 98%) bleibt auch in den folgenden 5 Tagen bestehen, während die notfallverhütende Wirkung bei der herkömmlichen „Pille danach“ nach 24 (bis zu 72) Stunden deutlich abnimmt.
Bei Woman & Health ist die Pille danach täglich zwischen 9.00 und 21.00 Uhr erhältlich.
Spirale oder Kupferkette Danach
Ähnlich wie die Pille danach wirkt nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eine "Spirale oder Kupferkette danach".
Das Einlegen einer Spirale oder Kupferkette innerhalb von 5 Tagen nach ungeschütztem Koitus schützt zuverlässig vor einer möglichen Schwangerschaft. Die Spirale danach ist vor allem für Frauen geeignet, welche neben der Notfallverhütung auch längerfristig einen sicheren Verhütungsschutz anstreben. Eine Stunde vor dem Einsetzen der Spirale oder Kupferkette ist die Einnahme einer speziellen Tablette sinnvoll, da sich dadurch der Gebärmutterhals weitet und das Setzen der Spirale - vor allem außerhalb der Periode - als relativ schmerzfrei empfunden wird.
Auf individuellen Wunsch kann das Setzen der Kupfer- , Hormonspirale oder Kupferkette unter einer sehr sanften Kurznarkose erfolgen.
Der Vorgang ist dann völlig schmerzfrei und dauert etwa 5 Minuten. Die Patientin ruht danach ca. 20 Minuten zur Nachbetreuung in unserem Aufwachzimmer.
Verhütung
Das gynäkologische Team der Woman&Health bietet verschiedene Methoden der Verhütung. Der erste Schritt ist natürlich eine individuelle Beratung, in der auch Anforderungen und Besonderheiten besprochen werden.
Langzeitverhütung
Das Woman & Health Team bietet Ihnen verschiedene Methoden zur Langzeitverhütung an:
Kupferspirale
Hormonspirale
Kupferkette
Hormonimplantat
Kupferspirale
Die genaue Wirkungsweise der Kupferspirale ist nicht bis ins Letzte erforscht. Fest steht, dass das ständig in kleinen Mengen abgesonderte Kupfer den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verändert, sodass sich keine befruchtete Eizelle einnisten kann.
Zudem werden die Samen durch das Kupfer in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, sodass es zu keiner Befruchtung kommen kann. Abgesehen davon löst die Spirale auch eine Abwehrreaktion der Gebärmutterschleimhaut gegen den Fremdkörper aus.
Hormonspirale
Die Hormonspirale besteht aus einem Kunststoffzylinder, der das Gelbkörperhormon Levonorgestrel enthält. Dieser Hormonzylinder ist an einem elastischen Kunststoff-T fixiert, das für einen sicheren Halt in der Gebärmutter sorgt.
Die Hormonspirale wird direkt in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Die Hormonspirale ist nicht spürbar und gewährt vom ersten Tag an eine sehr hohe empfängnisverhütende Sicherheit, die bis zu 5 Jahre bestehen bleibt.
In der Gebärmutterhöhle werden geringe Mengen des Hormons langsam und gleichmässig freigesetzt. Im Unterschied zu anderen hormonellen Verhütungsmethoden (z.B. Pille) wird mit der Hormonspirale der Eisprung nicht unterdrückt und Sie behalten Ihren natürlichen Zyklus bei.
Kupferkette
Die Kupferkette ist ein moderner Intrauterinpessar (Spirale), welcher in die Gebärmutterwand implantiert wird.
Diese spezielle Eigenschaft macht ein Abstoßen der Spirale theoretisch unmöglich. Die Kupferkette unterscheidet sich komplett von den traditionellen Spiralen, da sie rahmenlos ist und daher weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Kupfer/Goldspiralen verursacht (wie vor allem verstärkte Regelblutungen). Die Kupferkette ist winzig und nach korrekter Applikation sicher in Ihrem Körper verankert.
Da die Kupferkette extrem flexibel ist, passt sie sich harmonisch den gegebenen anatomischen Verhältnissen an und zwar unabhängig von irgendwelchen körperlichen Aktivitäten und unabhängig vom Zykluszeitpunkt. Daher sind auch Nebenwirkungen, wie Blutungen, Schmerzen oder Herausfallen extrem seltene Ereignisse. Die Kupferkette Mini ist die erste Kupferspirale, die nicht zu einer verstärkten Periodenblutung führt. Verstärkte Periodenblutungen sind der Hauptgrund, weshalb Kupferspiralen abgelehnt werden.
Hormonimplantat
Das Hormonimplantat ist ein flexibles, ca. vier Zentimeter langes und zwei Millimeter dickes Stäbchen, dass an der Innenseite des Oberarms unter die Haut eingesetzt wird- das Stäbchen ist fühlbar. Es enthält ein Gelbkörperhormon (Gestagen), von dem geringste Mengen kontinuierlich in die Blutbahn abgegeben werden.
Ähnlich wie die Pille verhindert dieses Hormon den Eisprung. Das Hormonimplantat bietet sehr zuverlässig einen 3-jährigen Verhütungsschutz. Danach muss es von der Frauenärztin/vom Frauenarzt entfernt werden.
Sterilisation
Wer die Planung für seine persönlichen Lebensumstände finalisiert hat, oder falls ein medizinischer Bedarf vorliegt, kann bei Woman & Health auch eine Sterilisation des Mannes oder der Frau ausgeführt werden. In beiden Fällen handelt es sich um äußerst zuverlässige Methoden der endgültigen Empfängnisverhütung.
Sterilisation der Frau
Bei der Sterilisation der Frau erfolgt ein Abbinden bzw. Durchtrennen der Eileiter, wodurch der Weg der Spermien zum Eierstock / bzw. der Eizelle zur Gebärmutter blockiert wird.
Der Eingriff wird mittels einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) in kurzer Vollnarkose von den Ärzten von Woman & Health im Spital durchgeführt.
Der natürliche Zyklus bleibt erhalten, der Eisprung findet in der Folge auch weiterhin statt, eine dauerhafte Unfruchtbarkeit ist weitgehend – und sofort - garantiert. Daher wird der Eingriff in der Regel nicht im Alter unter 25 Jahren vorgenommen.
In manchen Fällen kann es nach einer Sterilisation zu Hormonschwankungen und frühzeitigen Wechselbeschwerden kommen. Die Sterilisation wirkt nicht gegen das Risiko von Geschlechtskrankheiten.
Sterilisation des Mannes (Vasektomie)
Die Sterilisation des Mannes, auch Vasektomie, ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Samenleiter (ductus deferens) im Hodensack des Mannes durchtrennt oder unterbunden (Ligatur) werden.
Diese Operation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Sowohl die Hormonproduktion der Hoden als auch die Erektionsfähigkeit bleiben dabei erhalten, die Verhütung ist ab etwa 3 Monate nach dem Eingriff als zuverlässig gewährleistet.
In seltenen Fällen können als Nebenwirkung chronische Schmerzen auftreten, die auch als Post-Vasectomy Pain Syndrome bezeichnet werden, sowie Fibrose (Wachstum und Verhärtung des Bindegewebes) oder testikularer Rückdruck entstehen.
Eine Rückoperation wird allgemein mit einer Durchgängigkeitsrate von 80% angegeben, die Chancen auf Erfolg – nach einer Erstoperation – bestehen bis zu zehn Jahre. |